BroadChain hat erfahren, dass chinesische Aufsichtsbehörden seit dem 31. März verstärkt Steuern auf Offshore-Trusts erheben, die Anteile an bestimmten in Hongkong notierten Unternehmen halten.
Wie Insider berichten, haben Steuerbehörden in mehreren Regionen – darunter Jiangsu und Shenzhen – die tatsächlichen Kontrolleure dieser Offshore-Trusts aufgefordert, detaillierte Finanzinformationen vorzulegen. Dazu zählen insbesondere Dividendenerträge und Gewinne aus Aktienverkäufen.
Bereits Anfang 2025 hatte Shanghai als erste Stadt entsprechende Einkommensdaten für die vorangegangenen drei Jahre angefordert.
In mindestens einem konkreten Fall plant eine lokale Steuerbehörde, auf die betreffenden Investitionserträge eine Steuer von 20 Prozent zu erheben und zusätzliche Geldstrafen zu verhängen. In einer anderen Region wurde die Offenlegung der Einkünfte aus Offshore-Trusts für die vergangenen zwei Jahre gefordert.
