BroadChain erfuhr, dass der ETH/BTC-Kurs am 16. April ein Zehn-Wochen-Hoch erreichte und Ethereum sich zuletzt besser entwickelte als Bitcoin. Das Kursverhältnis durchbrach den Widerstand der seit August 2025 bestehenden absteigenden Trendlinie und notiert nun über dem 50-Tage- und dem 100-Tage-Exponential Moving Average (EMA).
XWIN Research wies darauf hin, dass die Mitarbeitererklärung der US-Börsenaufsicht SEC vom 13. April ein entscheidender Katalysator war. Darin legte die SEC dar, dass DeFi-Frontends und Wallet-Oberflächen unter bestimmten Bedingungen – wie etwa dem Verzicht auf die Verwahrung von Vermögenswerten und einer neutralen Gebührenstruktur – nicht als Broker-Dealer registriert werden müssen. Dies trug maßgeblich zur Stärke von Ethereum bei.
Bei den On-Chain-Daten zeigt sich ein Anstieg der aktiven Adressen, und auch die Coinbase-Premium-Lücke verbessert sich. Dies deutet auf eine Wiederbelebung der institutionellen Nachfrage aus den USA hin. Die Akkumulation durch Unternehmen beschleunigt sich: Bitmine hat in den letzten 30 Tagen 279.000 ETH erworben und hält nun 4,87 Millionen ETH, was mehr als 4 % des zirkulierenden Angebots entspricht.
Im Futures-Markt beläuft sich das weltweite offene ETH-Positionsvolumen auf 16,37 Milliarden US-Dollar. Die Funding Rate bleibt negativ, was auf eine Dominanz der Short-Positionen hindeutet. Gleichzeitig stieg das offene Positionsvolumen auf Binance jedoch um 10,47 % auf 6,04 Milliarden US-Dollar, bei einer positiven Funding Rate. Dies zeigt ein extrem unausgeglichenes Verhältnis zwischen globalen Short-Positionen und Long-Positionen auf Binance.
