Laut einem Bericht von CNBC hat OpenAI am 15. April bekannt gegeben, seine Pläne für die direkte Anmietung von Rechenleistung im norwegischen Datenzentrum „Stargate Norway“ in Narvik aufzugeben. Dieser Schritt folgt auf die Einstellung des britischen Stargate-Projekts. Ursprünglich sollte die Anlage vom britischen KI-Cloud-Dienstleister Nscale mit einer geplanten Kapazität von 230 MW errichtet werden.
Wie Insider berichten, hatte OpenAI erwogen, etwa die Hälfte der Rechenleistung der geplanten Einrichtung zu mieten. Eine finale Vereinbarung mit Nscale kam jedoch nicht zustande. Stattdessen wird die entsprechende Rechenkapazität nun von Microsoft bereitgestellt.
OpenAI teilte mit, dass das Unternehmen derzeit mit Microsoft über den Bezug norwegischer Rechenressourcen über dessen Cloud-Dienste verhandele. Diese Lösung passe besser zu den bestehenden finanziellen Plänen des Unternehmens.
