BroadChain erfuhr, dass CryptoQuant am 16. April darauf hinwies, dass die jüngste Erholung von Bitcoin zunehmend durch Verkaufsdruck gefährdet sei; on-chain-Daten zeigen einen deutlichen Anstieg der Kapitalzuflüsse in Börsen.
Bitcoin hatte zuvor zeitweise die Marke von 76.000 USD überschritten, geriet jedoch nahe des entscheidenden Widerstandsbereichs bei etwa 76.800 USD unter Druck und korrigierte nach unten. Diese Marke entspricht dem „on-chain realisierten Preis“-Bereich, der historisch gesehen häufig als Hochpunkt einer Erholung fungiert, da viele Anleger mit Positionen nahe ihrer Break-even-Preise tendenziell verkaufen.
Die Daten zeigen, dass die stündliche Menge an Bitcoin, die in Börsen eingeflossen ist, auf rund 11.000 BTC angestiegen ist – der höchste Wert seit Ende 2025 – und normalerweise als potenzielles Verkaufssignal gilt. Gleichzeitig nimmt auch das Volumen an Bitcoin zu, das von Großhaltern in Börsen transferiert wird.
Analysten gehen davon aus, dass Bitcoin kurzfristig unter Korrekturdruck geraten könnte, falls dieser Widerstandsbereich weiterhin wirksam bleibt; ein entscheidender Unterstützungsbereich liegt dabei bei etwa 67.600 USD.
