BroadChain erfuhr, dass Sharon Yeshaya, Chief Financial Officer von Morgan Stanley, am 16. April erklärte, dass Tokenisierung und On-Chain-Finanzdienstleistungen zu zentralen Entwicklungsrichtungen im Wealth-Management-Geschäft des Unternehmens werden werden.
Morgan Stanley entwickelt derzeit eine Vision einer „tokenisierten Welt“, in der Kundenvermögen und -verbindlichkeiten über Blockchain-Infrastruktur genauso effizient wie Geldmittel transferiert werden können – mit dem Ziel, die Vermögensallokation, Kreditvergabe und Cash-Management-Methoden neu zu gestalten. Im Gegensatz dazu, Kryptowährungen als eigenständiges Geschäftsfeld zu betrachten, plant Morgan Stanley, On-Chain-Fähigkeiten direkt in seine Kern-Dienstleistungsangebote einzubetten – darunter Anlageberatung, Finanzierung und Liquiditätsmanagement – um so die gesamte Finanzarchitektur weiterzuentwickeln.
Diese Strategie wird bereits schrittweise durch Pilotprojekte mit dem Digital-Asset-Anbieter ZeroHash sowie durch Produkte wie Bitcoin-ETFs umgesetzt. Obwohl derzeit der Anteil des Krypto-Geschäfts innerhalb des gesamten Geschäftsmodells noch gering ist, gewinnt es rasch an Bedeutung innerhalb des zukünftigen Wealth-Management-Systems.
