代币供给增速超过价值创造,回报稀释与价格脱钩成行业“生存级”挑战

Token-Angebotswachstum übertrifft Werteschöpfung – Verwässerung der Renditen und Entkopplung vom Preis stellen eine „existenzielle“ Herausforderung für die Branche dar

BroadChainBroadChain05.04.2026, 19:02
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Zusammenfassung

Die Krypto-Branche steht vor einer „existenziellen“ Herausforderung: Das Wachstum des Token-Angebots übersteigt bei weitem die Werteschöpfung, was zu einer Verwässerung der Renditen und einer Entkopplung der Preise von den Fundamentaldaten führt. Daten zeigen, dass über 80 % aller Projekte aktuell unter ihrem Ausgabepreis notieren; die Mehrheit der Tokens ist seit 2021 um rund 50 % gefallen, und der Zusammenhang zwischen Preis und on-chain-Einnahmen schwächt sich zunehmend ab. Die Marktrenditen konzentrieren sich zunehmend auf Top-Assets wie BTC und ETH – es besteht dringender Handlungsbedarf, um Token-Mechanismen zu reparieren und das ökologische Gleichgewicht im Ökosystem wiederherzustellen.

Laut Michael Ippolito, Mitbegründer von Blockworks, steht die Kryptoindustrie vor einem existenziellen Token-Problem. In einer Stellungnahme vom 5. April erklärte er, dass das Token-Angebot derzeit deutlich schneller wachse als der damit generierte Wert. Dies führe zu einer Verwässerung der Renditen und einer zunehmenden Entkopplung der Token-Preise von ihren Fundamentaldaten.

Diese Einschätzung wird durch Daten von DWF Labs untermauert. Demnach notieren über 80 % aller Projekte unterhalb ihres ursprünglichen Token-Generierungsevents (TGE). Bei der Mehrheit dieser Projekte kam es innerhalb der ersten drei Monate zu Kursrückgängen zwischen 50 % und 70 %. Dies deutet auf einen strukturellen Verkaufsdruck im Token-Markt hin.

Ippolito wies zudem auf ein weiteres Phänomen hin: Während der Gesamtmarktwert relativ stabil bleibe, sei die durchschnittliche Performance einzelner Token schwach. Seit 2021 habe sich der Wert im Schnitt um etwa 50 % verringert, und die meisten Token lägen rund 80 % unter ihren Allzeithochs. Die Erträge konzentrieren sich stattdessen zunehmend auf wenige große Assets wie BTC und ETH.

Ein alarmierendes Signal ist die nachlassende Korrelation zwischen Token-Preisen und On-Chain-Einnahmen. Selbst bei steigenden Protokolleinnahmen reagieren die Kurse oft nicht mehr – ein klares Zeichen dafür, dass das Marktvertrauen in die Wertschöpfungsfähigkeit vieler Token schwindet. Ippolito warnt: Der Token-Mechanismus müsse dringend überarbeitet werden. Andernfalls werde sich die Liquidität weiter auf die Top-Assets konzentrieren und das gesamte Ökosystem nachhaltig schwächen.