Laut Dokumenten von Polymarket vom 24. März wird die Handelsgebührenstruktur ab dem 30. März 2026 angepasst, wie BroaderChain berichtet. Neben den bestehenden Kategorien „Crypto“ und „Sports“ werden dann auch neue Markt-Kategorien wie „Finance“, „Politics“, „Economics“, „Culture“ und „Weather“ mit einer Taker-Gebühr belegt.
Die neuen Gebührensätze werden dynamisch berechnet und erreichen ihren Höchstwert in der Nähe einer Wahrscheinlichkeit von 50 %. So liegt die maximale effektive Gebühr für die Kategorie „Crypto“ bei etwa 1,80 %, während sie für die Kategorien „Finance“, „Politics“ und „Tech“ jeweils bei rund 1,00 % gedeckelt ist.
Derzeit fallen Handelsgebühren nur für die Märkte „Crypto“ und „Sports“ an. Märkte für geopolitische sowie andere globale Ereignisse bleiben weiterhin gebührenfrei.
Laut Polymarket dienen die Handelsgebühren der Finanzierung von Maker-Rebates, um Market Maker zur Bereitstellung von Liquidität zu incentivieren. Die Gebühren werden in USDC abgerechnet: Bei Kaufaufträgen erfolgt die Verrechnung über Anteile („shares“), bei Verkaufsaufträgen direkt in USDC.
