花旗银行:稳定币奖励限制或拖累USDC扩张,但不改Circle基本面

Citibank: Einschränkungen bei Stablecoin-Belohnungen könnten die Expansion von USDC bremsen, beeinträchtigen jedoch nicht die Grundlagen von Circle

BroadChainBroadChain26.03.2026, 22:18
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Zusammenfassung

Eine Analyse von Citibank weist darauf hin, dass die im Entwurf des US-amerikanischen CLARITY-Gesetzes enthaltenen Beschränkungen für Stablecoin-Belohnungen die zirkulierende Menge von USDC kurzfristig beeinträchtigen könnten, jedoch die Grundlagen von Circle nicht erschüttern würden. Das Gesetz beschränkt vorrangig Ertragsverteilungen, die einer Einlagenverzinsung ähneln; Circles Kernumsatz stammt hingegen aus der Verteilung von Reservenrenditen, wobei Circle keine Belohnungen direkt an Nutzer auszahlt. Daher ist sein Geschäftsmodell nicht unmittelbar betroffen. Kurzfristige Marktschwankungen könnten auf eine Fehlinterpretation der regulatorischen Auswirkungen zurückzuführen sein.

BroaderChain erfuhr, dass die Citibank am 26. März eine Einschätzung veröffentlichte: Die im Entwurf des US-amerikanischen „CLARITY Act“ vorgesehenen Beschränkungen für Stablecoin-Belohnungsmechanismen könnten Circle (CRCL) kurzfristig beeinträchtigen, die langfristige Investitionslogik für das Unternehmen bleibe jedoch intakt. Analysten betonen, dass die Regelung wahrscheinlich eher das Wachstumstempo verlangsamen werde, anstatt eine grundsätzliche Bedrohung darzustellen.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, Stablecoin-Renditen einzuschränken, die mit Einlagenzinsen vergleichbar sind. Anreize im Zusammenhang mit Transaktionen oder Zahlungen bleiben davon unberührt.

Da Circle Erträge aus den Reserven nicht direkt an USDC-Inhaber ausschüttet, sondern an Partner wie Coinbase weitergibt, bleibt sein Kerngeschäftsmodell zunächst unbeeinträchtigt.

Die Citibank argumentiert, dass ein Rückgang der Belohnungen die kurzfristige Motivation von Nutzern, USDC zu halten, schwächen und so Umfang sowie Liquidität auf dem Sekundärmarkt beeinträchtigen könnte. Entscheidend für die Akzeptanz von Stablecoins seien jedoch nach wie vor Transaktions- und Zahlungsvolumen – nicht primär das Umlaufvolumen.

Zuvor war der Aktienkurs von Circle aufgrund regulatorischer Unsicherheiten zeitweise um rund 20 % gefallen. Institutionen wie Bernstein gehen jedoch davon aus, dass der Markt die Auswirkungen der Regelung möglicherweise überinterpretiert hat: Der regulatorische Fokus liege eher auf Plattformen, die Erträge direkt an Endnutzer ausschütten (wie beispielsweise Coinbase), und nicht auf Circles Modell der Reserverenditeverteilung.