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Bitcoin durchbricht die 10.000-Dollar-Marke – Beginn eines neuen Bullenmarktes?

BroadChainBroadChain09.02.2020, 19:05
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Zusammenfassung

Bitcoin im Fokus, Altcoins als Ergänzung, keine Hebelwirkung.

Autor | Qin Xiaofeng, Redaktion | Hao Fangzhou, Herausgeber | Odaily Planet Daily

Laut Daten von BitUniverse hat Bitcoin heute um 11:20 Uhr Peking-Zeit die Marke von 10.000 US-Dollar durchbrochen und zeitweise sogar 10.100 US-Dollar erreicht. Das entspricht einem Tagesanstieg von über 2,5 Prozent. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte die Kryptowährung an den drei größten Börsen durchweg über der 10.000-Dollar-Marke.

Mit dem kräftigen Kursanstieg haben auch die Handelsvolumina im Kryptomarkt deutlich zugelegt.

Wie Odaily Planet Daily feststellt, erreichten sowohl das Bitcoin-Handelsvolumen als auch das Gesamtvolumen des Kryptomarktes kürzlich Rekordwerte. Am 15. Januar verzeichnete der Kryptomarkt mit einem Tagesvolumen von 166 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch. Am selben Tag erreichte auch das tägliche Handelsvolumen von Bitcoin einen neuen Rekord von 46 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus lag das durchschnittliche Tagesvolumen des Kryptomarktes in den letzten zwei Wochen deutlich über den Werten vom Juni 2019 (Bull Market) und Januar 2018 (Bull Market).

Bitcoin durchbricht die 10.000-USD-Marke – Beginn eines neuen Bull Markets?

Der Aufwärtstrend ist nachhaltig – jetzt lohnt sich der Einstieg

Seit Jahresbeginn ist der Bitcoin-Kurs um mehr als 40 Prozent gestiegen.

Mehrere Gesprächspartner bewerten den jüngsten Kursanstieg als solide und nachhaltig. Der heutige Durchbruch sende zudem ein positives Signal an den Markt.

„Dieser volumenstarke Durchbruch der 10.000-Dollar-Marke markiert im Wesentlichen den Startschuss für eine neue Phase dieses Bull Markets. Ob es zu einer Korrektur kommt, bleibt abzuwarten. Doch der Tiefststand von 6.433 US-Dollar im vergangenen Jahr stellt definitiv das absolute Minimum dieses Aufwärtstrends dar“, so Li Zhe, Partner bei Clipper Coin Capital und Community-Botschafter von Conflux.

„Kurzfristig dürfte der Markt vollständig von Käufern dominiert werden. Im Gegensatz zum Anstieg im Oktober vergangenen Jahres, der auf kurzfristige Marktpsychologie zurückzuführen war (Anmerkung der Redaktion: irrationales Investitionsverhalten, ausgelöst durch extreme Euphorie oder Angst), verläuft dieser Aufwärtstrend langsam und kontinuierlich. Er ähnelt eher einem gesunden Bull Market, dessen Dynamik mit der von Q2 bis Q3 des Vorjahres vergleichbar ist“, erläutert Jinze, Senior Analyst bei Binance Research. „Basierend auf Volumen- und Chartdaten könnten kurzfristig psychologische Widerstände bei 10.300, 11.500 und 13.500 US-Dollar liegen.“

Cao Junliang von Molecule Group teilt diese Einschätzung. Seiner Ansicht nach steigt Bitcoin derzeit allmählich, ohne abrupt von 7.000 US-Dollar aus zu explodieren. Das deute darauf hin, dass institutionelle Akteure schrittweise Positionen aufbauen. „Diese Art des Aufwärtstrends ist relativ stabil; danach könnte es zu einer beschleunigten Bewegung kommen. Allerdings halte ich eine gewisse Korrektur für wahrscheinlich, möglicherweise mit Seitwärtsbewegungen um die 10.000-Dollar-Marke.“

„Ein erkennbarer Widerstand liegt bei etwa 10.400 US-Dollar – dem vorherigen Hoch. Diese Zone stellt zugleich eine dicht besiedelte Handelszone aus dem September vergangenen Jahres dar. Als erste Unterstützungslevel sind zunächst 9.500 und 9.200 US-Dollar zu identifizieren“, so Yansong, Analyst bei OKEx. „Privatanleger sollten ihre Spot-Positionen halten und zusätzlich Long-Orders an diesen Unterstützungslevels platzieren. Ein Kauf zu Höchstkursen birgt aktuell kein besonders hohes Risiko.“

Können Privatanleger jetzt noch einsteigen, während der Kurs konsolidiert?

Li Zhe glaubt, dass Bitcoin mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter steigen wird. Mit der Halbierung im Mai sei der Durchbruch des alten Bull-Market-Hochs von 20.000 US-Dollar nur noch eine Frage der Zeit. „Was die konkreten Kursziele betrifft: Erstens könnte das zweithöchste Niveau des Vorjahres bei 14.000 US-Dollar bereits im Mai bei der Halbierung überschritten werden. Anschließend folgt die 20.000-Dollar-Marke – wir hoffen, diese noch vor Jahresende zu durchbrechen. Dennoch deuten historische Muster darauf hin, dass der neue Allzeith��chststand wahrscheinlich erst 2021 erreicht wird. Daher bleibt für zahlreiche noch nicht eingestiegene Privatanleger auch in diesem Jahr noch ausreichend Raum zum Einstieg.“

Auch Lorry, Head of Industry Research beim Digital-Asset-Dienstleister Amber Group, blickt optimistisch in die Zukunft: „Dieser Markttrend wurde zunächst durch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran ausgelöst und war anfangs vom Spot-Handel getrieben. Später übernahmen Coins mit bevorstehender Halbierung wie BSV und ETC die Führung und entfachten insgesamt große Marktbegeisterung. Der Wochenchart zeigt, dass der Trend noch nicht abgeschlossen ist – nach einer Korrektur bietet sich ein guter Einstiegszeitpunkt.“

Cao Junliang betont, dass Privatanleger vor der Halbierung noch sehr gute Chancen haben und Bitcoin weiter halten sollten: „Die Halbierung reduziert die Verkaufsneigung vieler Händler, da sie ihre Bestände nicht verkaufen wollen. Dadurch sinkt das Angebot an verfügbarem Bitcoin, was einen nachhaltigen Aufwärtstrend begünstigt.“

Im Fokus: Halving-Coins, Plattform-Tokens und ETH

Neben Bitcoin stehen in diesem Jahr zahlreiche weitere Coins – darunter ETC und BCH – vor einer Halbierung (Halving). Die Branche bezeichnet 2020 daher auch als das „Jahr der Halvings“. Die vollständige Liste der Halving-Termine finden Sie unten – zum Speichern empfohlen:

Bitcoin durchbricht die 10.000-USD-Marke – Beginn eines neuen Bull Markets?

In jüngster Zeit profitierten diese Halving-Coins ebenfalls vom steigenden Bitcoin-Kurs und verzeichneten beachtliche Gewinne. So erzielte BSV mit einem kumulierten Anstieg von 278 Prozent seit Jahresbeginn den höchsten Wert aller Halving-Coins und führt die Rangliste an, gefolgt von DASH. Die genauen Daten finden Sie unten:

Bitcoin durchbricht die 10.000-USD-Marke – Beginn eines neuen Bull Markets?

„Die Logik hinter Halving-Coins beruht auf einer kurzfristigen Verschiebung von Angebot und Nachfrage. Die Höhe des Kursanstiegs hängt von der Größe des zirkulierenden Angebots sowie vom Umfang der bereits realisierten Gewinne ab. Langfristig entscheidend bleibt jedoch die fundamentale Entwicklung des jeweiligen Coins – etwa ob neue Knoten hinzukommen und sinnvolle Netzwerkverbindungen entstehen“, erklärt Li Zhe.

Yansong, Analyst bei OKEx, ergänzt: „Die Spekulation rund um das Halving hat bereits ihren Höhepunkt überschritten. Mit der Annäherung des tatsächlichen Halving-Datums nimmt jedoch der Verkaufsdruck zu – ETC ist hier der erste betroffene Coin. Aktuell zeigt BCH den stabilsten Kursverlauf unter den Halving-Coins, trotz unsicherer Nachrichtenlage wie etwa der ‚Miner Tax‘. BSV hingegen ist aufgrund seiner extremen Volatilität schwer einzuschätzen; ein erneuter Anstieg auf die 400-Dollar-Marke ist jedoch möglich.“

Lorry betont: „Dieser Halving-Zyklus läuft bereits seit etwa zwei Monaten. Typischerweise erreichen die Preise kurz vor dem Halving ihr Hoch. Interessant sind daher Halving-Coins mit bisher noch moderatem Kursanstieg – etwa BTC und BCH. Solange der BTC-Halving-Zyklus nicht abgeschlossen ist, wird kein anderer Coin in eine Baisse eintreten. Ob weitere Gewinne möglich sind, hängt letztlich von neuem Kapitalzufluss ab.“

Neben den Halving-Coins verdienen auch die Plattform-Tokens, die im Jahr 2019 beeindruckende Ergebnisse zeigten, in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit.

Als Beispiel die drei führenden Plattform-Tokens: Ihre kumulierten Gewinne seit Jahresbeginn liegen bei BNB (+69,56 %), OKB (+46,72 %) und HT (+43,33 %) – nahezu identisch mit dem Bitcoin-Anstieg.

„Ein weiterer wichtiger Faktor für dieses Jahr sind definitiv die Plattform-Tokens, da sie sich in einer positiven Entwicklungsphase befinden und somit eine attraktive Anlagemöglichkeit darstellen. Außerdem steigen die Einnahmen der Plattformen infolge höherer Handelsvolumina und steigender Marktkurse deutlich – und damit natürlich auch der Wert ihrer Tokens“, erklärt Cao Junliang.

„Mit Beginn des Markttrends und zunehmender Handelsaktivität werden Plattform-Tokens nach BTC die zweitbeste und sicherste Anlagemöglichkeit darstellen. Jährliche Gewinne im mehrstelligen Millionenbereich in US-Dollar garantieren dabei den inneren Wert dieser Tokens“, sagt Li Zhe und sieht ebenfalls eine vielversprechende Zukunft für Plattform-Tokens.

Neben Halving-Coins und Plattform-Tokens steht in diesem Jahr auch ETH im Fokus. Seit Jahresbeginn stieg ETH um 75 Prozent – ein Wert, der sogar über dem Bitcoin-Anstieg liegt.

Daten von CoinMarketCap zeigen, dass das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen von ETH in den letzten beiden Wochen 10 Milliarden US-Dollar überstieg – weit mehr als während der Bull Markets im Juni 2019 bzw. Januar 2018.

Bitcoin durchbricht die Marke von 10.000 USD – Beginn eines neuen Bullenmarktes?

Auch ETH zeigt sich seit zwei Wochen in einem anhaltenden Aufwärtstrend. Nur an einem einzigen Tag gab es einen leichten Rücksetzer – ein klares Zeichen für die robuste Marktdynamik.

Bitcoin durchbricht die Marke von 10.000 USD – Beginn eines neuen Bullenmarktes?

Die Nachrichtenlage für ETH ist ebenfalls vielversprechend: Neben dem bevorstehenden Launch von ETH 2.0 könnten bald auch ETH-Futures an traditionellen Börsen gehandelt werden.

Heath Tarbert, Vorsitzender der US-Börsenaufsicht CFTC, bekräftigte kürzlich in einem Bloomberg-Interview, dass die Vorbereitungen für ETH-Futures laufen. Bereits im Oktober letzten Jahres hatte Tarbert angedeutet, dass ein Handel noch 2020 möglich sei, und betont, die CFTC stehe neuen Produkten grundsätzlich offen gegenüber.

„Die Dynamik von ETH ist nach wie vor sehr stark, das Aufwärtspotenzial könnte sogar das von Bitcoin übertreffen“, analysiert Yansong. „Die in DeFi-Projekten gebundenen Mittel (TVL) haben die Schwelle von 1,1 Milliarden US-Dollar überschritten, was ETH erneut ins Rampenlicht der Spekulation rückt.“ Angesichts all dieser positiven Faktoren könnte sich ETH in diesem Jahr zum wahren „Dunklen Pferd“ des Marktes entwickeln.

Die Risiken bleiben bestehen

Während der Bitcoin-Kurs steigt, drängen immer mehr Nachzügler auf den Markt. Doch Vorsicht ist geboten, denn es lauern weiterhin erhebliche Risiken.

Erstens: Eine Korrektur bei Bitcoin ist wahrscheinlich.

Lorry untermauert diese Einschätzung mit Daten: „Kurzfristig deutet vieles auf eine bevorstehende Korrektur hin. Das Long/Short-Verhältnis auf Bitfinex liegt bei etwa 4:1, und die Gesamtpositionsgrößen für Bitcoin-Futures auf BitMEX erreichen historische Höchststände. Gleichzeitig ist USDT auf fast allen Plattformen ausgeliehen – bei Gate stieg der Leihzins kurzfristig sogar auf 32 %. Der Spotmarkt zeigt Anzeichen von Kaufermüdung. Technisch betrachtet hat der Markt eine typische Aufwärtssequenz durchlaufen: zuerst Bitcoin, dann große Altcoins und schließlich kleinere Projekte. Mehrere kurzfristige Indikatoren signalisieren zudem eine anhaltende Überkauftheit. Daher ist kurzfristig besondere Wachsamkeit ratsam.“

Yansong ergänzt, dass der genaue Zeitpunkt einer Korrektur schwer vorhersehbar sei. In Bullenmärkten seien heftige Rücksetzer jedoch nicht ungewöhnlich, weshalb ein durchdachtes Risikomanagement entscheidend sei. „Der Aufschlag (Premium) des OKEX-Quartalskontrakts liegt derzeit bei etwa 3,3 %. Nach oben hin gibt es also noch Luft. Das Long/Short-Verhältnis von rund 1,8 ist noch nicht extrem. Allerdings zeigt die Statistik zum durchschnittlichen Long/Short-Verhältnis der großen Konten, dass die Short-Positionen zunehmend überwiegen: Ihr Anteil liegt im Schnitt etwa 7 % über dem der Long-Positionen. Die hohen Positionsvolumina bleiben eine Bedrohung. Sowohl auf OKEX als auch auf BitMEX belaufen sie sich für Bitcoin auf etwa 1,1 Milliarden US-Dollar. Viele Marktteilnehmer haben ihre Long-Positionen in den letzten Tagen genau deshalb nur zögerlich ausgebaut. Die erste größere Liquidierung in Höhe von über 7 Millionen US-Dollar erfolgte heute Morgen erst, nachdem Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke durchbrochen hatte. Es war die größte Einzelliquidierung der vergangenen Woche, und es folgte keine Kettenreaktion. Das zeigt, dass die Marktteilnehmer die sich aufbauenden Risiken sehr wohl im Blick haben.“

Zweitens: Auch wenn Halvings-bezogene Kryptowährungen und Plattform-Tokens beachtliche Gewinne verbuchen konnten, ist die vielzitierte ‚Altcoin-Saison‘ wohl noch nicht wirklich ausgebrochen.

„Es ist wichtig zu beachten, dass es im kleinen Bullenmarkt des zweiten und dritten Quartals 2019 kein Phänomen gab, das mit den wiederholten Altcoin-Höhenflügen von 2017 vergleichbar war – also jener späten Phase im Bullenzyklus, in der risikoreichere Altcoins explodieren“, erklärt Jinze. „Auch diesmal zeigt sich: Der Marktanteil von BTC ist noch nicht signifikant gesunken. Das deutet darauf hin, dass die allgemeine Risikofreude (‚Animal Spirits‘) sich noch nicht flächendeckend auf den Altcoin-Markt verlagert hat. Die allgemeine Marktstimmung und -dynamik sind daher nicht mit 2017 gleichzusetzen.“

Li Zhe rät privaten Anlegern abschließend zu einer disziplinierten Strategie: „Konzentriert euch auf BTC, ergänzt durch ausgewählte große Altcoins – und verzichtet auf Hebel.“