Die russische Regierung hat am 4. April einen Gesetzesentwurf bei der Staatsduma eingereicht, wie BroadChain berichtet. Demnach müssen russische Einwohner ab dem 1. Juli 2026 die Eröffnung und Schließung ausländischer Kryptowallets der Bundessteuerbehörde melden. Auch Transaktionsdaten zu ihren Krypto-Assets müssen angegeben werden.
Der Entwurf sieht vor, Krypto-Assets ähnlich wie ausländische Bankkonten zu regulieren. Die Meldung muss innerhalb eines Monats nach dem Vorgang an der Steuerbehörde erfolgen.
Überweisen Nutzer über lizenzierte russische Vermittler an ausländische Wallets, müssen sie diesen zudem nachweisen, dass sie die erforderliche Meldung bereits vorgenommen haben.
