Der von Morgan Stanley aufgelegte Spot-Bitcoin-ETF (MSBT) hat seinen ersten Handelstag (8. April) mit einem starken Start absolviert. Das Handelsvolumen lag bei über 1,6 Millionen Aktien, was einem Kapitalzufluss von rund 34 Millionen US-Dollar entspricht.
Der Fonds orientiert sich am CoinDesk-Bitcoin-Benchmark-Preis und punktet mit einer Verwaltungsgebühr von nur 0,14 % – der niedrigste Wert unter vergleichbaren Produkten. Damit positioniert er sich klar über einen Preisvorteil im Wettbewerb.
Neben den niedrigen Kosten profitiert der MSBT vom umfangreichen Vermögensverwaltungsnetzwerk von Morgan Stanley. Dies könnte ihm helfen, über das Beratungsnetzwerk traditionelle Anleger für Bitcoin-Investments zu gewinnen.
Der Markt wird jedoch nach wie vor von etablierten Produkten dominiert. So hat beispielsweise der IBIT von BlackRock bereits ein Volumen von über 53 Milliarden US-Dollar erreicht. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass der MSBT kurzfristig möglicherweise einen Teil des bestehenden Kapitals anziehen wird. Für seinen langfristigen Erfolg ist jedoch entscheidend, ob es gelingt, kontinuierlich neues Kapital zu generieren.
