Laut Informationen von BroadChain hat der Bitcoin-Mining-Konzern MARA am 3. April angekündigt, etwa 15 % seiner Belegschaft zu entlassen. Betroffen sind sowohl Vollzeitmitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen als auch externe Auftragnehmer.
In einer internen Mitteilung begründete MARA-CEO Fred Thiel den Schritt als strategische Neuausrichtung. Das Unternehmen fokussiere sich auf neue Geschäftsfelder, was eine Anpassung der Teamstrukturen erforderlich mache. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten einen Monat bezahlten Freistellung sowie eine Abfindung in Höhe von 13 Wochen.
Bereits zuvor hatte MARA begonnen, sein Geschäft auf KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen auszurichten. Im Februar 2026 übernahm das Unternehmen die Mehrheit an Exaion, einer Datacenter-Tochter des französischen Energieversorgers EDF. Zudem vereinbarte MARA mit dem Rechenzentrumsentwickler Starwood die Umwidmung von etwa 1 Gigawatt Bitcoin-Mining-Infrastruktur für KI-Anwendungen.
Kürzlich verkaufte MARA über 15.000 BTC im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar, um eine wandelbare Anleihe in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zurückzuzahlen.
Für das Geschäftsjahr 2025 meldete MARA einen Nettoverlust von 1,3 Milliarden US-Dollar; das bereinigte EBITDA belief sich auf minus 330,8 Millionen US-Dollar.
