Laut einer Analyse von 10x Research vom 23. März ist Bitcoin unter das kritische Niveau von 69.000 US-Dollar gefallen. Diese Bewegung hat die Marktstruktur deutlich verändert und zeigt klare Anzeichen für eine Positionsanpassung der Händler.
Futures-Händler haben ihre Long-Positionen massiv glattgestellt, was die Funding Rate stark ins Negative gedrückt hat. Gleichzeitig haben sich die Optionsgeldströme deutlich in Richtung Absicherung gegen fallende Kurse verschoben. Die kurzfristige Volatilität ist wieder in den mittleren Bereich gestiegen, während die Skewness negativ bleibt – ein klares Signal, dass die Märkte weiterhin Abwärtsrisiken absichern.
Wie 10x Research weiter ausführt, zielt der Markt derzeit nicht mehr auf einen Durchbruch über 75.000 US-Dollar ab. Die reaktionsschnelleren Händler im Derivatemarkt haben bereits als Erste ihre Positionen angepasst. Der gesamte Markt bereitet sich nun auf Unsicherheit und möglicherweise sogar auf erhöhte Volatilität vor.
Auf makroökonomischer Ebene beginnen die Märkte, Zinserhöhungserwartungen einzupreisen, während die US-Notenbank (Fed) weiterhin Signale für Zinssenkungen sendet – ein Widerspruch, der langfristig kaum haltbar ist. Sollte sich der Ölpreisschock zu einem Wachstumsschock ausweiten, könnten Risikoanlagen unter Druck geraten. Die kritischen Preisbereiche befinden sich bereits in einer sensiblen Phase; ein Durchbruch könnte die Abwärtsspirale beschleunigen.
