Laut CoinDesk zeigte Bitcoin am 7. April eine signifikante negative Korrelation mit dem „Global Ease Breadth Index“, der die Politik von 41 Zentralbanken abbildet. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass institutionelles Kapital – etwa über ETFs – vorausschauend agiert und sich bereits frühzeitig für einen potenziellen geldpolitischen Lockerungszyklus positioniert.
In dieser Woche verzeichneten die Bitcoin-Spot-ETFs die höchsten täglichen Nettozuflüsse seit Ende Februar. Die vorherrschende Marktmeinung deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren das aktuelle Preisniveau als strategische Einstiegsgelegenheit zum Aufbau von Beständen nutzen. Dennoch bewegt sich der Gesamtmarkt weiterhin seitwärts, bei insgesamt fragiler Struktur.
Analysen zufolge ist die organische Nachfrage derzeit schwach, und die Investitionen von Unternehmen in Bitcoin haben sich verlangsamt. Gleichzeitig ist die Volatilität im Optionsmarkt nach dem Kursrückgang unter 68.000 USD spürbar gestiegen, was Händler dazu veranlasst, ihre Absicherungen gegen fallende Kurse zu verstärken.
Der Global Ease Breadth Index misst die „Breite der geldpolitischen Lockerung“ unter den weltweit führenden Zentralbanken. Er erfasst typischerweise die Zinsentscheidungen – also Senkungen oder Erhöhungen der Leitzinsen – sowie andere geldpolitische Maßnahmen von über 40 Notenbanken, darunter die US Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan.
