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Frankreich klagt 88 Verdächtige wegen gewaltsamer Raubüberfälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen an, darunter 10 Minderjährige

BroadChainBroadChainZeit:2026-04-27 15:06

  BroadChain News, 27. April – Frankreich erzielt Fortschritte bei der Bekämpfung gewalttätiger Kryptowährungsdelikte. Wie die nationale Staatsanwältin für organisierte Kriminalität, Vanessa Perrée, mitteilte, haben die Strafverfolgungsbehörden Anklage gegen mindestens 88 Personen erhoben, darunter 10 Minderjährige. Diese Fälle betreffen 12 sogenannte „Schraubenschlüssel-Angriffe“ auf Kryptowährungsinhaber. Derzeit befinden sich 75 Angeklagte in Untersuchungshaft.

  Bei dieser Art von Straftaten werden in der Regel gewaltsame Methoden wie Einbrüche oder Entführungen eingesetzt, um die Opfer zur Herausgabe ihrer digitalen Wallet-Vermögenswerte zu zwingen. Perrée wies darauf hin, dass einige Verdächtige mit mehreren Fällen in Verbindung stehen und die Ermittlungen auf ein Netzwerk organisierter Kriminalität hindeuten. Offiziellen Aufzeichnungen Frankreichs zufolge gab es im Jahr 2024 18 ähnliche Fälle, 2025 stieg die Zahl auf 67, und im laufenden Jahr 2026 wurden bislang 47 Fälle registriert.