US-Senatoren erneuten Brief an Justizministerium und FinCEN, fordern Fortschrittsbericht zu Binance-Überwachung von Iran-Transaktionen
BroadChain BroadChain erfuhr, dass am 18. April um 17:16 Uhr nach Angaben von Bitcoinist der US-demokratische Senator Richard Blumenthal die Prüfung der Kryptowährungsbörse Binance verschärft, da neue Zweifel an ihrem Umgang mit Iran-bezogenen Transaktionen aufkommen. Am 17. April sandte Blumenthal zwei neue Briefe an das US-Justizministerium und das Finanzministerium FinCEN, in denen er sich insbesondere nach dem konkreten Fortschritt und der Überwachungswirksamkeit der beiden im Jahr 2024 bei Binance stationierten Compliance-Überwachungsbeauftragten erkundigte, um zu bewerten, ob Binance sein Geldwäschebekämpfungssystem tatsächlich gestärkt hat. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Binance interne Ermittler entlassen hatte, die die Führungskräfte davor gewarnt hatten, dass über die Plattform mehr als 1 Milliarde US-Dollar an iranisch verbundene Wallets geflossen seien. Blumenthal hatte zuvor bereits von Binance eine konkrete Zeitlinie für die Iran-bezogenen Transaktionskonten und eine Erklärung für die Verzögerung bei der Strafverfolgung verlangt; ob die Dokumente vor dem gesetzten Fristtermin am 14. April eingegangen sind, wurde noch nicht bekannt gegeben. In einer Erklärung vom 22. Februar bestritt Binance Verstöße gegen Sanktionsgesetze und gab bekannt, dass sein sanktionsbezogenes Risikoexposure im Verhältnis zum Gesamthandelsvolumen von 0,284 % im Januar 2024 auf 0,009 % im Juli 2025 gesunken sei, was einem Rückgang von 96,8 % entspricht; das Handelsvolumen mit den vier wichtigsten iranischen Börsen sank von 4,19 Millionen US-Dollar im Januar 2024 auf 1,1 Millionen US-Dollar im Januar 2026. Zum Zeitpunkt der Drucklegung notierte BNB bei 638 US-Dollar, mit Tages- und Wochengewinnen von 4 % bzw. 6 %.