Asymmetric, ein Krypto-Hedgefonds, dessen Gründer wegen des rätselhaften Todes seiner Verlobten von der tansanischen Polizei untersucht wird
BroadChain berichtet: Joe McCann, Gründer des Krypto-Hedgefonds Asymmetric, wurde am 16. April von der Polizei in Sansibar, Tansania, verhört. Dies bestätigte CoinDesk. Anlass ist der mysteriöse Tod seiner Verlobten, der US-amerikanischen Social-Media-Persönlichkeit Ashly Robinson.
Die Polizei geht vorläufig von einem Suizid aus. Demnach soll es kurz vor dem Vorfall einen heftigen Streit zwischen dem Paar gegeben haben.
McCanns Reisepass wurde von den tansanischen Behörden beschlagnahmt. Er muss im Land bleiben, um die Obduktionsergebnisse entgegenzunehmen und bei den weiteren Ermittlungen mitzuwirken.
Robinsons Familie zweifelt indes an der Suizid-These. Sie hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Kosten für eine unabhängige Aufklärung zu decken.
Bemerkenswert ist zudem der Hintergrund: McCanns Hedgefonds Asymmetric, den er bis vor kurzem leitete, erlitt 2025 massive Verluste und stellte seinen Betrieb ein. Gerüchten zufolge soll der Fonds in jenem Jahr bis zu 78 % an Wert verloren haben.