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Unterschiedliche Wege zur Quantensicherheit von Bitcoin und Ethereum

BroadChainBroadChainZeit:2026-04-20 15:16

BroadChain BroadChain erfuhr, dass am 20. April um 15:16 Uhr nach Cointelegraph angesichts der potenziellen Bedrohung zukünftiger Quantencomputer für Verschlüsselungsalgorithmen Bitcoin und Ethereum völlig unterschiedliche Wege für Sicherheitsupdates einschlagen. Die Bitcoin-Community tendiert zu einer konservativen Strategie; ihre Kernentwickler sind allgemein der Ansicht, dass der bestehende SHA-256-Algorithmus in absehbarer Zukunft noch sicher genug ist und durch Soft Forks aktivierte quantenresistente Signaturschemata (wie Lamport-Signaturen) als Gegenmaßnahme eingesetzt werden können. Ethereum hingegen ist proaktiver: Seine Roadmap sieht explizit die Integration quantenresistenter Kryptografie in die langfristige Planung vor. Vitalik Buterin schlug vor, Zero-Knowledge-Technologien wie STARKs zu verwenden, um die Post-Quanten-Sicherheit zu verbessern, was mit seiner Philosophie kontinuierlicher Protokollupgrades übereinstimmt. Die Unterschiede zwischen den beiden liegen in den zugrundeliegenden Designkonzepten: Bitcoin priorisiert Stabilität und Unveränderlichkeit, Upgrades werden äußerst vorsichtig vorgenommen; Ethereum als Smart-Contract-Plattform muss flexibel auf verschiedene fortschrittliche Herausforderungen einschließlich Sicherheitsbedrohungen reagieren. Obwohl Quantencomputer theoretisch eine Bedrohung für bestehende Blockchains darstellen, besteht in der Branche Konsens darüber, dass die praktische Umsetzung noch über zehn Jahre dauern wird, was ein technisches Zeitfenster für Gegenmaßnahmen lässt.