Hongkongerin verliert 7,7 Millionen HK-Dollar durch KI-Investmentbetrug, Polizei meldet über 80 ähnliche Fälle in einer Woche
BroadChain BroadChain erfuhr, dass am 19. April laut Bitcoinist eine Frau aus Hongkong erst nach mehreren abgelehnten Auszahlungsanträgen erkannte, dass die von ihr genutzte Kryptowährungs-Investmentplattform gefälscht war und ihre Gelder nicht mehr zurückgeholt werden konnten. Sie hatte dem Betrugsplattform in 17 Transaktionen USDT und Ethereum überwiesen und dabei etwa 7,7 Millionen Hongkong-Dollar (ca. 982.000 US-Dollar) verloren. Der Betrug begann auf Telegram, wo sich eine Person als Investmentexperte ausgab und ihr eine sogenannte KI-Handelsstrategie empfahl, die angeblich kapitalgarantiert war.
Die Hongkonger Polizei hat den Fall bestätigt und erklärt, dass die Zahl der Online-Investmentbetrugsfälle in letzter Zeit stark angestiegen ist. Allein in einer Woche wurden über 80 ähnliche Fälle mit einem Gesamtschaden von mehr als 80 Millionen Hongkong-Dollar (ca. 10 Millionen US-Dollar) registriert. Das Sicherheitsunternehmen Vectra weist darauf hin, dass KI-Betrug mittlerweile in sieben Hauptkategorien unterteilt wird, wobei Deepfake-Videos, Sprachklone und KI-gesteuerte betrügerische Geschäfts-E-Mails die größte Bedrohung für Unternehmen darstellen.
Letzten Monat verlor auch ein 66-jähriger Rentner in einem sechsmonatigen, komplexen Betrugsszenario 6,6 Millionen Hongkong-Dollar. Die Polizei betont, dass die Betrugsmethoden immer ausgefeilter werden. Betrüger nutzen häufig technische Schlagworte wie "KI-Handel" oder "garantierte Gewinne", um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Sie rufen die Bürger dazu auf, bei unaufgeforderten Investmentempfehlungen wachsam zu sein und empfehlen, die offizielle Plattform "CyberDefender" zur Überprüfung der Echtheit von Websites zu nutzen.
Die Polizei unterstreicht, dass keine legitime Investition eine Rendite garantieren kann. Alle jüngsten Fälle beinhalteten derartige Versprechen. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.