BroadChain BroadChain erfuhr, dass am 18. April, laut CoinDesk, der Bitcoin-Preis aufgrund der sich wiederholenden Situation im Nahen Osten auf etwa 76.000 US-Dollar zurückgefallen ist. Zuvor hatte der Iran vorübergehend die Straße von Hormus geöffnet, was zu einem Anstieg risikoreicher Vermögenswerte und einem massiven Short-Squeeze führte. Nachdem die Wasserstraße jedoch erneut geschlossen wurde, kehrte sich die Marktstimmung schnell um.
Daten zeigen, dass diese Marktbewegung eines der größten Liquidationsereignisse seit 2026 ausgelöst hat. Insgesamt wurden etwa 168.336 Händler liquidiert, mit einem Gesamtbetrag von 762 Millionen US-Dollar. Davon entfielen etwa 593 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen, was fast drei Viertel ausmacht. Während der Aufwärtsphase fiel der Ölpreis zeitweise um fast 10 %, was Bitcoin half, den wichtigen Widerstandsbereich zwischen 76.000 und 78.000 US-Dollar zu durchbrechen. Als die Straße von Hormus jedoch wieder unter militärische Kontrolle gestellt wurde und mehrere Öltanker umkehrten, stieg die Risikoaversion wieder an und die Preise fielen entsprechend.
Strukturell betrachtet wurde dieser Anstieg durch langfristig negative Funding Rates angetrieben, bei denen Short-Positionen kontinuierlich die Kosten für Long-Positionen trugen und so Bedingungen für einen Squeeze schafften. Trotz kurzfristiger Korrekturen verzeichnet Bitcoin wöchentlich immer noch einen Anstieg von etwa 4,5 %, während Mainstream-Assets wie Ethereum relativ stabiler abschnitten. Derzeit konzentriert sich die Marktaufmerksamkeit auf den wichtigen Unterstützungsbereich bei 76.000 US-Dollar. Sollte die Wochenkerze über diesem Niveau schließen, könnte die Aufwärtsstruktur beibehalten werden. Bei einem Durchbrechen könnte der Preis jedoch wieder in den seit März bestehenden Seitwärtsbereich zurückfallen.
