比特币成2019年最赚钱资产,中国地产罕见成亏损资产

Bitcoin war 2019 das profitabelste Asset, chinesische Immobilien selten ein Verlustgeschäft

BroadChainBroadChain01.01.2020, 09:25
Dieser Inhalt wurde von KI übersetzt
Zusammenfassung

2019 stiegen globale Asset-Klassen im Allgemeinen – Bitcoin verzeichnete mit einer jährlichen Rendite von 107 % die höchsten Gewinne aller Assets, während chinesische Immobilien ungewöhnlicherweise Verluste verzeichneten. Vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Abschwächung verstärkten sich Erwartungen an politische Stimuli und die Nachfrage nach sicheren Anlagen, was zu gleichzeitigen Kurssteigerungen bei Aktien, Anleihen und Rohstoffen führte. Aufgrund seiner Knappheit wurde Bitcoin von Teilen des Kapitals als digitales Gold betrachtet; seine hohe Volatilität und relativ geringe Marktkapitalisierung verhindern jedoch bislang die Entstehung eines stabilen Finanzsystems.

Der 31. Dezember markiert das Ende des Kalenderjahres. Erinnern Sie sich noch an den Jahreswechsel 2018/2019? Damals verzeichneten fast alle Anlageklassen Verluste – und viele prophezeiten: „2018 war schlimm, aber 2019 wird noch schlimmer.“

Zum Glück bewahrheitete sich diese düstere Prognose nicht. 2019 erzielten alle wichtigen Anlageklassen positive Renditen. Bitcoin verzeichnete mit einem Plus von 107 % das höchste Wachstum aller Vermögenswerte und war damit die profitabelste Anlage des Jahres. Lediglich der chinesische Immobilienmarkt befand sich im Abwärtstrend; der entsprechende Preisindex dürfte auch im Dezember weiter gefallen sein. Damit zählt der chinesische Immobilienmarkt zu den wenigen weltweit unprofitablen Anlageklassen des Jahres 2019.

Ein außergewöhnliches Jahr

Aus makroökonomischer Sicht war 2019 tatsächlich kein einfaches Jahr. Im Herbst senkten die Weltbank ihre Prognose für das globale BIP-Wachstum auf 2,5 %, die OECD korrigierte auf 2,9 % und der IWF auf 3,0 %.

Trotzdem stiegen weltweit nahezu alle großen Anlageklassen synchron. Besonders kräftig legten die Aktienmärkte zu: Sowohl der chinesische A-Share-Markt als auch der US-amerikanische Aktienmarkt verzeichneten solide Gewinne. Der Shenzhen-Kompositindex legte um 43,68 % zu und belegte damit weltweit den Spitzenplatz. Der Nasdaq-Index sowie der Dow Jones Industrial Average stiegen um über 35 % bzw. 24 % – ein weiterer Grund für Präsident Trump, stolz zu sein. Auch europäische Aktien schnitten gut ab: Der STOXX Europe 50, Europas Leitindex, stieg im Jahresverlauf um über 18 %.

Auch Rohstoffe legten zu: Erdöl, Metalle und Agrarprodukte verzeichneten durchweg steigende Preise. Der repräsentative Reuters/CRB-Rohstoffindex kletterte um 10,28 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 2013.

Selbst der Anleihemarkt entwickelte sich positiv: Sowohl US-Staatsanleihen als auch chinesische Staatsanleihen verzeichneten einen einseitigen Aufwärtstrend.

Der klare Gewinner unter allen globalen Anlageklassen war jedoch Bitcoin – mit einer Jahresrendite von 107 % (Stand: 31. Dezember 2019, 16:00 Uhr Peking-Zeit).

Das einzige nennenswerte Anlagevermögen mit Verlusten war überraschenderweise der chinesische Immobilienmarkt – jener Sektor, der gemeinhin als „risikofrei und garantiert rentabel“ gilt.

Bemerkenswert ist, dass diese Anlageklassen in der Vergangenheit häufig zur Risikostreuung genutzt wurden – etwa Aktien und Anleihen oder Rohstoffe und Gold. 2019 jedoch stiegen sie alle gemeinsam.

Dieses Phänomen entstand vor dem Hintergrund einer schwachen Konjunktur, gepaart mit der Erwartung staatlicher Konjunkturprogramme und einer gleichzeitigen Nachfrage nach sicheren Anlagen.

Wegen der schwachen Konjunktur rechneten die Märkte mit weiteren Stimulusmaßnahmen – und die Regierungen setzten tatsächlich kontinuierlich konjunkturbelebende Maßnahmen um. Dies trieb sowohl Aktien als auch Rohstoffe nach oben.

Gleichzeitig floss Kapital in klassische Sicherheitsanlagen wie Anleihen und Gold – denn deren Anlagelogik beruht auf der Annahme einer tatsächlich schwächelnden Konjunktur, in der sichere Häfen dominieren.

Unter den Bedingungen einer insgesamt lockeren globalen Geldpolitik zeigten somit sämtliche Anlageklassen eine solide Performance.

Ein Bitcoin allein macht noch keinen Frühling

Bitcoin wurde 2019 zur renditestärksten Anlage aller Klassen – begünstigt durch zwei Faktoren: In der ersten Jahreshälfte erlebte Bitcoin von März bis Mai eine kräftige „Rache-Rallye“, nachdem der Kurs von einem Hoch bei 20.000 USD auf rund 3.000 USD eingebrochen war.

Ab Juni traten dann zunehmend institutionelle Investoren massiv in den Markt ein und betrachteten Bitcoin vermehrt als Sicherheitsanlage. Dies zeigt sich deutlich daran, dass der Bitcoin-Kurs ab Juni einen sehr ähnlichen Verlauf wie Gold aufwies.

Peng Fei von Bank of Communications International weist darauf hin, dass die Knappheit von Bitcoin mit dem fortschreitenden Annähern des Mining-Prozesses an seine Obergrenze zunehmend der von Gold gleicht. Der Marktwert von Gold liegt aktuell bei rund 9,6 Billionen USD, der von Bitcoin bei etwa 180 Milliarden USD – ein Unterschied um den Faktor 53. Diese geringere Größe verhindert bisher die Entstehung eines ausgereiften und stabilen Finanzsystems um Bitcoin, wodurch dessen Risikoresistenz schwach und die Preisschwankungen entsprechend hoch bleiben. Daher weist der Kursverlauf von Bitcoin im Vergleich zu Gold zusätzlich „übertriebene“ Elemente auf.

Derzeit genießt jedoch nur Bitcoin einen relativ breiten Marktkonsens; die Mehrzahl der anderen Kryptowährungen befindet sich nach wie vor in einer Baisse.

Zu beachten ist, dass 2020 mehrere Länder eigene digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) einführen könnten. Dadurch würde die Funktion von Bitcoin als Zahlungsmittel stark zurückgehen – mit entsprechenden Auswirkungen auf andere zahlungsorientierte Kryptowährungen wie Stablecoins oder „digitales Silber“. Der Wert vieler Altcoins dürfte dadurch weiter sinken.

Sollte jedoch die Rolle von Bitcoin als Sicherheitsanlage weiter gestärkt werden, könnte eine schwache Konjunktur im Jahr 2020 den Bitcoin-Kurs stützen. Im digitalen Raum gibt es derzeit schlichtweg keine Alternative, die Bitcoin ersetzen könnte.