BroadChain erfährt, dass Wisconsin am 24. April um 13:30 Uhr Klage gegen Kalshi, Coinbase, Polymarket, Robinhood und Crypto.com eingereicht hat und ihnen vorwirft, dass ihre Prognosemärkte nicht genehmigte Glücksspielaktivitäten darstellen. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates erklärte: „Eine dünne Tarnung kann illegale Handlungen nicht legalisieren.“
In der Klageschrift wird argumentiert, dass die Ereigniskontrakte dieser Plattformen der Definition von Glücksspiel nach dem Recht des Bundesstaates Wisconsin entsprechen. Als Beweise werden Kalshis Eigenbezeichnung als „erste legale Sportwettenplattform des Landes“ und Polymarkets Selbstbeschreibung als „Plattform, auf der Menschen auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wetten können“ angeführt. Der Kern des Falls liegt darin, ob die Kontrakte der Plattformen von der CFTC regulierte Finanzinstrumente oder durch staatliches Glücksspielrecht gebundene Wetten sind. Dieser Streit könnte letztlich vor dem Obersten Gerichtshof landen.
Zuvor hatten Nevada und New York bereits ähnliche Positionen eingenommen, während das Third Circuit Court of Appeals die Position von Kalshi unterstützte.
